Neuere Veröffentlichungen über Keynes und Keynesianismus
Keynes’ Konzeption einer regulierten Marktwirtschaft
Jochen Hartwig und Hagen Krämer
Der Beitrag rekonstruiert Keynes’ Konzept einer regulierten Marktwirtschaft, in der Unsicherheit, Erwartungen und Institutionen zentral sind. Da Märkte nicht automatisch Vollbeschäftigung sichern, betont Keynes staatliche Koordination durch Geld‑, Fiskalpolitik und Regeln, ohne die persönliche Freiheit sowie die Effizienzvorteile individuellen Handelns und unternehmerischer Initiative preiszugeben.
Post-war Keynesianism in Germany and Western Europe
Die aktuelle Buchpublikation widmet sich der historischen Entwicklung und der gesellschaftlichen Verbreitung des Keynesianismus in Deutschland sowie in weiteren Ländern Westeuropas. Der Sammelband vereint Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – viele von ihnen aus dem Kreis der Keynes-Gesellschaft –, die unterschiedliche Perspektiven auf Theorie, Politik und Wirkungsgeschichte des Keynesianismus nach 1945 beleuchten.
Post-Keynesian Economics for the Future
Sustainability, Policy and Methodology
Buchpublikation zu neueren Entwicklungen in der Post Keynesianischen Theorie
The Behavioral Economics of John Maynard Keynes
Microfoundations for the World We Live In
Ronald Schettkat
Unser Mitglied Ronald Schettkat hat ein Buch zu den Verhaltenensökonomischen Elementen bei Keynes veröffentlcht.
Postkeynesianismus – Eine Einführung
John E. King
John E. King beschreibt die zentralen Merkmale der postkeynesianischen Wirtschaftslehre, die in der Tradition von John Maynard Keynes für eine stärker am Gemeinwohl orientierte Wirtschaftsordnung eintritt. Er skizziert zunächst die grundlegenden theoretischen Elemente und grenzt sie von anderen ökonomischen Schulen ab. Anschließend diskutiert er methodische Besonderheiten, die Postkeynesianer vom Mainstream unterscheiden, sowie ihre Sicht auf Unternehmen, Beschäftigte und Haushalte und ihre Analyse von Wachstum und wirtschaftlicher Entwicklung.
The Price of Peace: Money, Democracy, and the Life of John Maynard Keynes
Zachary D. Carter
Sicherlich eines der brilliantesten Bücher über Keynes in jüngster Zeit.
KEYNES’ DENIAL OF CONFLICT: WHY THE GENERAL THEORY IS A MISLEADING GUIDE TO CAPITALISM AND STAGNATION
FMM WORKING PAPER
Tom Palley hat eine kritische Auseinandersetzung über Keynes‘ Verständnis des Kapitalismus geschrieben.
Die Kernthese lautet, dass Keynes den Verteilungskonflikt zwischen Arbeit und Kapital übersieht und damit die Ursache für wirtschaftliche Krisen.
Macroeconomics after Kalecki and Keynes
Post-Keynesian Foundations
Presenting an in-depth overview of the foundations and developments of post-Keynesian macroeconomics since Kalecki and Keynes, this timely book develops a comprehensive post-Keynesian macroeconomic model with the respective macroeconomic policy mix for achieving non-inflationary full employment. Linking the short-run model to long-run distribution and growth theories, the theoretical approach is also applied to current research on macroeconomic regimes in finance-dominated capitalism and on the macroeconomic challenges of the socio-ecological transformation.
https://www.e-elgar.com/shop/gbp/macroeconomics-after-kalecki-and-keynes-9781803927275.html
Keynes auf Deutsch
Der Wirtschaftsdienst hat eine Sammlung von Keynes Artikeln auf deutsch zu damals aktuellen Themen ins Netz gestellt. Sehr verdienstvoll und interessant.
Zur Sammlung:
https://100jahre.wirtschaftsdienst.eu/john-maynard-keynes.html
The evolution of Patinkin’s interpretation of Keynes’ principle of effective demand
Jochen Hartwig (TU Chemnitz) setzt sich mit Patinkins Interpretation der effektiven Nachfrage im Keynesschen Denken auseinander
FULL ARTICLE: The evolution of Patinkin’s interpretation of Keynes’ principle of effective demand
Making the Great Turnaround work
Economic policy for a green and just transition
James Mason untersucht die Anwendbarkeit Keynesianischen Denkens auf die ökologische Transformation
Edited by the Heinrich Böll Foundation, ZOE – Institute for Future-Fit Economies, and Finanzwende Recherche
Mindestlöhne – Szenen einer Wissenschaft
„Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft“ · Band 34
Mindestlöhne aus keynesianische Sicht.
Mit Beiträgen von u.a. von Camille Logeay, Toralf Pusch und Hansjörg Herr.
Weitere Informationen unter folgendem Link:
Mindestlöhne – Szenen einer Wissenschaft
„Jahrbuch Ökonomie und Gesellschaft“ · Band 34
Mindestlöhne aus keynesianische Sicht.
Mit Beiträgen von u.a. von Camille Logeay, Toralf Pusch und Hansjörg Herr.
Weitere Informationen unter folgendem Link:
Rezension zu: Wolfgang Streeck: Zwischen Globalismus und Demokratie. Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus
Hubert Gabrisch
«Treatise on probabilities» de john Maynard Keynes et «Risk, Uncertainty and Profit» de Frank Knight
Arthur Charpentier
Vor 100 Jahren schrieb Keynes seinen „Treatise on Probabilities“. Er wurde jetzt neu herausgegeben:
Ökonomisches Denken in drei Jahrhunderten
Heinz D. Kurz
Heinz D. Kurz hat eine Geschichte des ökonomischen Denkens geschrieben. Dabei bezieht er selbstverständlich auch die Arbeiten vom Keynes ein.
Raising Keynes
A Twenty-First Century General Theory
Stephen A. Marglin
Stephen A. Marglin, der 2017 als Key Note Speaker auf der Jahrestagung der Keynes Gesellschaft gesprochen hat, hat ein Buch über die keynesianische Theorie veröffentlicht, das einerseits eine mathematisch Präzisierung des Keynesianischen Gedankengebäudes versucht und sich andererseits kritisch mit Vorstellungen des Neo Keynesianismus auseinandersetzt.
75. Todestags von Keynes
Keynes: Wieder wichtig –
Eine Zeitzeichen Sendung des WDR
Eine Zeitzeichen Sendung des WDR mit Statements von Jürgen Kromphardt,
Harald Hagemann und Gustav A. Horn
75. Todestags von Keynes am 21.4.1946
Im Wirtschaftdienst erschienen zwei Artikel anläßlich des 75. Todestags von Keynes am 21.4.1946.
Gustav A. Horn :
Der verdrängte Keynes
Christian Hecker :
Keynes Überlegungen zur untermehmerischem Handeln unter Unsicherheit
John Maynard Keynes
Die größten Ökonomen
Jürgen Kromphardt
Große Ökonomen, ihr Werk und ihre Bedeutung kennenlernen.

Bis zur Finanzkrise war es in wirtschaftspolitischen Debatten hierzulande oftmals verpönt, im Sinne von Keynes zu argumentieren. Heute hat sich dieses Bild gewandelt: Viele Ökonomen und Politiker nehmen Bezug auf den genialen Briten – auch wegen seiner Betonung der Unsicherheit der Zukunft. Jürgen Kromphardt zeigt auf, wie Keynes die ökonomische Theorie auf eine neue Grundlage stellte und welche wirtschaftspolitischen Empfehlungen er daraus ableitete, in späteren Jahren insbesondere für die Weltwährungsordnung. Für deren Umsetzung setzte er sich intensiv ein.